Hintergrund

Die Crew und die Drehbedingungen

Die Filmcrew und das Produktionsdesign-Team bestanden hauptsächlich aus chinesischen Filmkünstlern, neben dem berühmten chinesischen Kameramann Zhao Xiaoding (DER FLUCH DER GOLDENEN BLUME), konnten Huang Xinming (HERO), einer der angesehensten Filmausstatter Chinas, und die chinesische Kostümbildnerin Gao Wenyan (DEVILS ON THE DOORSTEPS) zur Mitarbeit gewonnen werden. Nur wenige Ausländer waren am Dreh beteiligt, darunter Steven Jones-Evans, ein australischer Szenenbildner, zu dessen Filmen ARMY GO HOME! und NED KELLY zählen und die australische Kostümbildnerin Kym Barrett (MATRIX), die einige der Kostüme für Radha Mitchelll entwarf. Dazu kam der erfahrene englische Regieassistent Gary Gavigan (ENEMIES AT THE GATE, James Bond Filme).

Die gewaltige Produktion erforderte ein Team von über 300, hauptsächlich chinesischen Technikern. Dazu kamen 15 Westler und ein Dutzend Dolmetscher. Wieland Schulz-Keil teilte sich die Herstellungsleitung mit Eryong Wang Zhang. "Ich habe im Laufe meiner 30jährigen Produzententätigkeit selten ein Team erlebt, dass so genau und präzise miteinander gearbeitet hat. Unter Eryongs Leitung wurde der sehr komplizierte Drehplan einer Produktion, die sich über ganz China erstreckte, genauestens eingehalten, und auch bei unserem Budget erlebten wir nicht die geringste Überraschung." Schulz-Keil fügt hinzu: "Andere westliche Produzenten hatten oft Schwierigkeiten in China. Bei uns war es das genaue Gegenteil. Das liegt daran, dass wir in China auf chinesische Weise einen chinesischen Film gemacht haben. China hat eine große, alte Filmindustrie und produziert nachweislich einen großartigen Film nach dem anderen. Es hat doch keinen Sinn, in ein solches Land zu fahren und den Leuten zu erklären, wie sie arbeiten sollen."

Jonathan Rhys Meyers halfen die kulturellen Unterschiede, sich in seine Figur hinein-zuversetzen. „Alles musste mich irgendwie schockieren. Die Höhen und Tiefen in Georges Leben mussten auch meine Höhen und Tiefen sein. Die Dinge, die ich erlebte, waren die Dinge, die George erlebt hatte. Ich kam ziemlich ahnungslos und naiv hierher und musste mich tagtäglich neu orientieren. Aber ich glaube, dass ich mich sehr schnell anpassen konnte.“

Das Kinder der Seidenstraße
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